Am 11. Juli fand unser diesjähriger Spendenlauf am Königin-Charlotte-Gymnasium statt, der von den beiden SMV-Schülerinnen Greta und Dafina gemeinsam mit den Lehrkräften Herrn Müller und Herrn Lang organisiert wurde. Ziel des Laufs war es, Spenden für die Olgäle-Stiftung für das kranke Kind e.V. zu sammeln, und das mit großem Erfolg: Insgesamt kamen rund 25.000 Euro zusammen!
Am Tag des Spendenlaufs durften wir Frau von Hülsen von der Olgäle-Stiftung bei uns begrüßen. Sie erzählte den Schülerinnen und Schülern Spannendes über die Arbeit und die Bedeutung der Stiftung und gab anschließend den offiziellen Startschuss für den Lauf.
Während des Laufs herrschte eine tolle Stimmung. Alle waren hochmotiviert und hatten sichtlich Spaß. Zudem gab es kleine Challenges, bei denen besondere Leistungen ausgezeichnet wurden, etwa für die meisten gelaufenen Runden oder die meisten Sponsoren. Die Gewinnerinnen und Gewinner dieser Aktionen wurden später mit kleinen Preisen geehrt.
Einige besonders engagierte Schülerinnen und Schüler durften uns anschließend begleiten, als wir die Spende persönlich im Olgäle-Kinderkrankenhaus übergaben. Dort erhielten wir eine spannende Führung durch das Krankenhaus, die von Frau von Hülsen und Frau Sieglin geleitet wurde. Sie erklärten anschaulich, wie die Stiftung die Arbeit des Krankenhauses unterstützt und welchen Unterschied die Spenden für die jungen Patientinnen und Patienten machen.
Nach der Führung war für uns schnell klar, welches Projekt wir unterstützen möchten: Die Klinikclowns am Olgahospital.
Ihre Arbeit zeigt eindrucksvoll, wie viel Kraft Lachen haben kann. Die psychologisch geschulten Clowns besuchen schwerkranke Kinder auf den Stationen und in den Ambulanzen und schaffen Momente, in denen Angst, Schmerz und Anspannung für eine Weile in den Hintergrund treten. Durch sensibles Spiel, Musik, Fantasie und kleine Zaubereien gelingt es ihnen, die Kinder emotional zu stärken, und oft auch deren Eltern.
Besonders wirksam ist dabei ihre Begleitung vor Narkosen oder Untersuchungen wie MRTs oder Punktionen. Studien zeigen, dass Kinder durch die beruhigende Arbeit der Klinikclowns weniger Narkosemedikamente benötigen und schneller aus der Narkose erwachen. Für viele Familien und auch für das Klinikpersonal bedeutet dies eine große Entlastung.
Der Tag der Spendenübergabe war für alle Beteiligten ein besonderes Erlebnis, voller Teamgeist, Freude und dem Gefühl, gemeinsam etwas Gutes bewirkt zu haben.



